Künstliche Intelligenz im Sprachunterricht: Wie verändert sie das Lernen?
Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in immer mehr Bereiche unseres Alltags – auch im Sprachunterricht
KI-Tools bieten heute vielfältige Möglichkeiten, das Sprachenlernen individuell zu gestalten. Lernende erhalten personalisierte Unterstützung: Die Programme schlagen passende Vokabeln vor, erklären Grammatikregeln verständlich oder korrigieren geschriebene Texte in Echtzeit. Viele Sprachlern-Apps arbeiten zudem mit Spracherkennung, um die Aussprache zu verbessern und „virtuelle Sprachpartner“ ermöglichen dialogbasiertes Üben rund um die Uhr.
KI als Unterstützung – nicht als Ersatz
Trotz aller technischen Fortschritte bleibt klar: KI ersetzt keinen echten Sprachunterricht. Der direkte Austausch mit Lehrpersonen und anderen Lernenden ist wichtig, um Sprache auch im sozialen und kulturellen Kontext zu erlernen und anzuwenden. Mimik, Gestik, Humor und interkulturelle Feinheiten spielen eine wichtige Rolle beim Sprachenlernen und werden am besten im direkten Austausch erprobt (siehe auch Sprachkurse und #multilingual Angebote).
Chancen für Schule und Erwachsenenbildung
Für Lehrkräfte – sowohl in der Schule als auch in der Erwachsenenbildung – können KI-Tools ein hilfreiches Werkzeug sein, um den Unterricht zu individualisieren. Sie ermöglichen differenzierte Aufgabenstellungen, gezieltes Üben nach Lernstand und entlasten bei der Korrektur. So bleibt mehr Zeit für persönliche Begleitung und kreative Methoden im Unterricht.
Das Amt für Weiterbildung und Sprachen bietet für Lehrkräfte, die Deutsch unterrichten, zu diesem Thema im Herbst (02. und 17. Oktober) ein Webinar "K.I. Tools im DaZ/DaF" an. Dabei stellt unser Referent Matthias Leichtfried (Universität Wien) konkrete Anwendungen von K.I. beim Lehren und Lernen der deutschen Sprache (Erwachsenenbildung und Schule) vor.
Anmeldung bis zum 25. September 2025 über E-Mail (Kathrin Fischer). Genauere Informationen finden Sie auch auf unserem Flyer.
kf